19.03.2017


 

Eishockey - Weitere

Bis zu fünf deutsche NHL-Spieler bei WM möglich

Edmonton (dpa) - Drei Wochen vor dem Ende der NHL-Vorrunde kann Bundestrainer Marco Sturm auch in diesem Jahr bei der WM vom 5. bis 21. Mai wieder auf große Verstärkung aus der besten Eishockeyliga der Welt hoffen.

Trotz seines aktuellen Höhenflugs mit den Edmonton Oilers stellte etwa Deutschlands bester Spieler Leon Draisaitl eine WM-Teilnahme in Aussicht. «Es schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Ich möchte dem nicht vorgreifen, aber wenn wir mit den Oilers vorzeitig ausscheiden sollten, bin ich der erste, der im Flieger nach Deutschland sitzt», sagte Draisaitl im Interview dem «Express».

Bei noch elf ausstehenden Hauptrundenspielen liegen die Oilers nach dem 2:0 gegen Vancouver auf Playoffkurs. «Das wäre nicht nur für die Stadt, sondern das ganze Land gigantisch. In der Vorsaison hat erstmals seit 46 Jahren keine kanadische Mannschaft die Playoffs erreicht. Das ist so, als wäre kein deutscher Fußballclub in irgendeinem europäischen Wettbewerb vertreten», sagte der in dieser Saison bislang überragende Draisaitl.

Gegen Vancouver baute der 21 Jahre alte Kölner seine gerade erst gebrochene Rekordmarke als erfolgreichster deutscher Punktesammler in einer NHL-Saison weiter aus. Derzeit liegt der Jungstar bei 63 Scorerpunkten (24 Tore und 39 Vorlagen). Den aktuellen Bundestrainer Sturm, der 2006/2007 59 Punkte gesammelt hatte, hat Draisaitl bereits überflügelt. «Das macht mich schon stolz», sagte Draisaitl.

Wenn auch wahrscheinlich, sicher ist die erste Playoff-Teilnahme der Oilers seit elf Jahren aber noch nicht. Draisaitl gestand, dass der Oilers-Erfolg angesichts der WM in seiner Heimatstadt in diesem Jahr durchaus gemischte Gefühle auslösen würde: «Für mich ist das schwer. Playoffs zu spielen mit den Oilers in diesem Land ist ein Traum, das ist das höchste der Gefühle. Auf der anderen Seite hätte ich so große Lust, in meiner Heimat Köln für mein Land zu spielen.»

Nach aktuellem Stand würden die Oilers allerdings in der ersten Playoffrunde auch auf Korbinian Holzers Anaheim Ducks treffen. Entweder der Ausnahmestürmer Draisaitl oder Verteidiger Holzer stünden damit sicher im deutschen WM-Aufgebot. «Die erste NHL-Playoffrunde warte ich in jedem Fall ab, bis ich den WM-Kader nominiere», sagte Sturm der Deutschen Presse-Agentur und bestätigte, dass jeder Nordamerika-Profi im Fall der Fälle auch dabei wäre: «Alle wollen die WM spielen.»

Sicher dabei ist bislang zwar nur Tobias Rieder, der mit Arizona keine Playoff-Chance mehr hat. Zunehmend geringer werden indes auch die Möglichkeiten der New York Islanders, bei denen in Dennis Seidenberg und Thomas Greiss gleich zwei Nationalspieler unter Vertrag stehen. Zudem könnte es in der ersten Playoffrunde auch zu einem Duell zwischen Philipp Grubauers Washington Capitals und Tom Kühnhackls Pittsburgh Penguins kommen. Im Optimalfall könnte Sturm somit wie im Vorjahr wieder auf fünf NHL-Profis bei der WM bauen.

Statistik Edmonton - Vancouver

Draisaitl-Interview

Rennen um NHL-Playoffplätze



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