"Löwen" verbuchen Teilerfolg im Arena-Streit

Die Allianz Arena in Blau (Foto: Bongarts/Getty Images)
Im Streit um ausstehende Zahlungen für das Arena-Catering hat 1860 München einen Erfolg erzielt. Die Richterin will prüfen, ob der Mietvertrag des Klubs kartellrechtswidrig ist.
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Zweitligist 1860 München hat im Streit um ausstehende Zahlungen für das Catering in der vom Lokalrivalen Bayern München gemieteten Arena einen Teilerfolg erzielt. Die Vorsitzende Richterin Elisabeth Waitzinger kündigte beim Verhandlungsauftakt am Mittwoch vor dem Landgericht München an, dass sie prüfen werde, ob der Mietvertrag der Löwen mit der Arena GmbH kartellrechtswidrig ist. "Dieser Gedanke ist nicht so abwegig", sagte sie.
Den Tatbestand der Sittenwidrigkeit zweifelte Waitzinger jedoch an. Die Arena GmbH lehnte indes eine außergerichtliche Einigung ab. Ein Urteil wird für 24. März erwartet.
Die Löwen weigern sich seit Saisonbeginn, eine im Mietvertrag festgeschriebene Pauschale für das Catering an die Arena GmbH zu bezahlen. Der Streitwert beläuft sich auf 500.000 Euro. 1860 reichte allerdings einen weiteren Antrag mit dem Ziel ein, sämtliche seit 2006 bezahlten Aufwendungen für das Catering (2,1 Millionen Euro) zurückerstattet zu bekommen.
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