Hansa gibt zum Schluss "rote Laterne" ab

Der VfL Bochum verlor gegen Hansa Rostock (Foto: Bongarts/Getty Images)
In einer bedeutungslosen Partie hat Hansa Rostock zum Saisonabschluss einen 2:1 (1:1)-Sieg beim VfL Bochum eingefahren und gab damit die "rote Laterne" an den MSV Duisburg ab.
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Am 34. und letzten Bundesligaspieltag ging es in der Partie zwischen dem VfL Bochum und Hansa Rostock eigentlich um nichts mehr. Die bereits als Absteiger feststehenden Rostocker konnten die Begegnung mit 2:1 (1:1) für sich entscheiden und verabschiedeten sich dadurch einigermaßen mit Anstand aus der Bundesliga. Am Ende fehlten vier Punkte zum Klassenerhalt, immerhin wird Rostock nicht als Tabellenschlusslicht in die Statistikbücher eingehen - die "rote Laterne" konnte noch an den MSV Duisburg abgetreten werden.
Der Rostocker Sieg war bereits der fünfte in den letzten sechs Auftritten in Bochum. Auch für den VfL ging es am letzten Spieltag um nichts mehr. Die Westfalen schließen die Saison als Zwölfter ab, mit einem Sieg wäre Platz elf möglich gewesen. Bochum bewegte sich jedoch schon längere Zeit im grauen Mittelfeld und hatte weder Ambitionen nach oben noch Abrutschgefahr nach unten.
Bartels als Matchwinner
Vor nur 18.883 Zuschauern im vormaligen Bochumer Ruhrstadion konnte die Partie erst mit fünf Minuten Verspätung beginnen, da der Rauch eines im Rostocker Fanblock gezündeten Bengalischen Feuers ein Drittel des Spielfeldes in Nebel hüllte. Nach dem Anpfiff gingen die Gastgeber in der 10. Minute durch Mergim Mavraj in Führung, kurz vor der Halbzeit glich Enrico Kern zum 1:1 aus. Für die Entscheidung sorgte Fin Bartels, der mit seinem Tor in der 77. Minute für den vorerst letzten Rostocker Bundesligasieg sorgte.
Immerhin beendete der Aufsteiger, der nach nur einem Jahr gemeinsam mit dem neuen "Rekordabsteiger" 1. FC Nürnberg sowie Mit-Aufsteiger MSV Duisburg die Eliteliga wieder verlassen muss, seine Negativserie. Zuletzt hatten die Mecklenburger fünf Niederlagen in Folge kassiert, in den 13 vorherigen Partien war nur ein Sieg gelungen. Diese Serie sorgte auch dafür, dass das Team von Trainer Frank Pagelsdorf absteigen musste, nachdem man nach der Hinrunde noch Tabellen-15. gewesen war.
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