Der Ballspielverein Dortmund 1909 e.V. Dortmund, kurz auch BVB genannt, hatte seine ersten Erfolge Mitte der 30er Jahre. Nach 45 gelang der Aufstieg zur Spitzenmannschaft. In diese Zeit fällt auch die 1. deutsche Meisterschaft und der 6-malige Gewinn der westdeutschen Meisterschaft, was Borussia Dortmund zum erfolgreichsten Teilnehmer dieser Spielklasse machte.
Der BVB war 1963 Gründungsmitglied der Bundesliga. Zunächst spielte man sehr erfolgreich und 1966 wurde Borussia Dortmund Vizemeister und erster deutscher Gewinner des Europapokals.
In den folgenden Jahren begann der sportliche Niedergang, gepaart mit großen finanziellen Schwierigkeiten. 1972 konnte der Abstieg in die Regionalliga West nicht mehr verhindert werden. 1975/76 gelang dann der Wiederaufstieg, aber erst Ende der 80er stellten sich wieder sportliche Erfolge ein. In den 90ern fand Borussia Dortmund wieder zu sportlicher Spitzenform, es wurden unter anderem 2 deutsche Meisterschaften und die Champions League gegen Juventus Turin gewonnen.
Ende der 90er begannen den Verein große finanzielle Schwierigkeiten zu plagen, die zwischenzeitlich überwunden schienen, als 2002 die 6. Meisterschaft gefeiert werden konnte. Um die drohende Insolvenz abzuwenden, wurde 2005 ein Einschnitt auf Führungsebene vorgenommen. Das sportliche Konzept des neuen Präsidenten Reinhard Rauball und Geschäftsführer Aki Watzke setzte auf selbst ausgebildeten Nachwuchs anstelle teurer Spieler. Durch verschiedene Maßnahmen gelang es die Schuldenlast zu stabilisieren.
In der unbefriedigenden Hinrunde 2006/2007 wurde die Kritik an Trainer Bert van Marwijk immer lauter und am 18. Dezember wurde dessen sofortige Beurlaubung bekannt gegeben. Bis zum März 2007 sprang Jürgen Röber ein, bis schließlich Thomas Doll als neuer Cheftrainer bei Borussia Dortmund verpflichtet wurde. Der 9. Tabellenplatz am Saisonende konnte zwar nicht mehr verhindert werden, aber ein Sieg gegen Schalke 04 weckte neue Hoffnungen auf eine erfolgreichere Saison 2007/2008.
Die entscheidenden Positionen im Kader wurden von neuen Spielern besetzt. Aber Mladen Petric, der in der Saison 13 Tore schoss, konnte nicht verhindern, dass Dortmund am Ende der Saison auf den 13. Tabellenplatz rutschte.
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