Der Hertha BSC Berlin hat in seiner Geschichte schon alle erdenklichen Höhen und Tiefen erlebt, trotzem sind ihm seine Fans immer treu geblieben.
Gegründet wurde der Hertha BSC Berlin1892 und erhielt 1923 seinen heutigen Namen. Innerhalb Berlins wurde Hertha schnell bekannt, musste aber auf den ganz großen Erfolg einige Jahre warten.
1930 und 1931 folgte dann der Gewinn der deutschen Meisterschaft. Nach dem Krieg gelang es Hertha BSC ab 1949 in der deutschen Oberliga, der damaligen höchsten Spielklasse, mitzuspielen. Auch der Sprung in die 1. Bundesliga glückte 1963 auf Anhieb. Die darauf folgenden Jahre verliefen äußerst turbulent, bis in den 70ern schließlich eine erfolgreiche Zeit in der Geschichte des Hertha BSC anbrach. Unter anderem wurden die Berliner 1975 deutscher Vizemeister. Ende der 70er folgten noch einige Erfolge bei nationalen und regionalen Pokalspielen, wie die Teilnahme am DFB-Finale 1977 und 79 und das Erreichen des UEFA-Pokal Halbfinales 1979.
Dennoch erlebte Hertha daraufhin einen sportlichen Niedergang, der 1980 zum Abstieg in die 2. Liga führte. Wiederaufstieg und Wiederabstieg wechselten einander ab und 1986 stürzte Hertha in die Amateur-Oberliga ab.
1990 kehrte Hertha in die Bundesliga zurück, wo Einnahmen und Zuschauerzahlen stetig gesteigert wurden. Das folgende Jahrzehnt brachte für Hertha BSC sportliche Erfolge in der Bundesliga und beim UEFA-Pokal mit sich.
Von 2004 bis April 2007 war Falko Götz Cheftrainer bei Hertha. Ihm gelang es mit seiner Mannschaft 2004/2005 einen 4.Tabellenrang und 2005/2006 den 6.Platz der Bundesliga zu erreichen.
Die Saison 2006/2007 war von Sparzwängen beherrscht. Dennoch zielte man eine Teilnahme an internationalen Wettbewerben an, auch um die Kassen wieder zu fällen. Dieses Zeil wurde jedoch nicht erreicht. Trotz einer vielversprechenden Hinrunde fand sich Hertha zeitweise sogar im Abstiegskampf und musste um den Klassenerhalt bangen.
Am Ende der Bundesligasaison 06/07 stand der BSC auf dem 10. Tabellenplatz und wird 2007/2008 somit nicht an internationalen Wettkämpfen teilnehmen können.
Eine Folge dieses Leistungstiefs war die Entlassung von Cheftrainer Falko Götz und Co Trainer Andreas Thom. Der Schweizer Lucien Favre, bekannt als Befürworter des Offensivfußballs, wurde am 1. Juli 2007 als neuer Trainer verpflichtet.
2007/08 beendete Hertha die Saison ebenfalls auf dem 10. Platz. Marko Pantelic tat sich mit 13 Toren als erfolgreicher Stürmer.
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